Homeoffice gehört zum Arbeitsalltag vieler Unternehmen – doch wie genau funktioniert Zeiterfassung im Homeoffice? Was schreibt das Gesetz 2026 vor, und welche digitalen Tools helfen dabei, Arbeitszeiten rechtssicher, einfach und DSGVO-konform zu dokumentieren? In diesem Beitrag erklären wir alles, was Arbeitgeber und Mitarbeiter wissen müssen.


Ist Zeiterfassung im Homeoffice Pflicht?

Kurze Antwort: Ja. Die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung gilt unabhängig vom Arbeitsort – also auch im Homeoffice, im Außendienst oder beim mobilen Arbeiten. Das geht auf das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) von 2022 zurück, das Arbeitgeber zur systematischen Erfassung der gesamten Arbeitszeit verpflichtet. Das neue Arbeitszeitgesetz 2026 konkretisiert diese Pflicht weiter und schreibt elektronische Systeme als Standard vor.

Entscheidend ist: Der Arbeitsort spielt keine Rolle. Wer im Büro ist, muss genauso erfasst werden wie wer zuhause am Laptop sitzt. Für Arbeitgeber bedeutet das: Stempeluhren an der Bürotür reichen nicht mehr aus.

Was muss erfasst werden?

  • Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit
  • Pausen und Ruhezeiten
  • Überstunden (automatische Berechnung empfohlen)
  • Urlaubstage und Abwesenheiten

Das klingt nach viel Bürokratie – ist es aber nicht, wenn man die richtigen Tools einsetzt. Mehr zur rechtlichen Grundlage findest du in unserem Beitrag zur rechtssicheren Zeiterfassung.

Besondere Herausforderungen im Homeoffice

Im Homeoffice fehlt die klassische Infrastruktur: keine Stempeluhr im Flur, kein Terminals am Empfang, keine Sichtkontrolle durch Vorgesetzte. Das schafft neue Herausforderungen für die Zeiterfassung:

Problem 1: Keine zentrale Erfassungsmöglichkeit

Klassische Stempeluhren funktionieren nur vor Ort. Im Homeoffice brauchen Mitarbeiter eine Möglichkeit, die Arbeitszeit vom eigenen Gerät zu erfassen – egal ob PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.

Problem 2: Vermischung von Privat- und Arbeitszeit

Wer zuhause arbeitet, neigt dazu, Pausen nicht sauber zu trennen oder abends noch kurz Mails zu checken. Ohne klare Zeiterfassung entstehen rechtliche Graubereiche – besonders bei Überstunden und Ruhezeitenvorgaben (mindestens 11 Stunden zwischen zwei Arbeitstagen laut ArbZG).

Problem 3: Datenschutz und DSGVO

Arbeitgeber dürfen nicht einfach Monitoring-Software einsetzen, die Screenshots macht oder Tastatureingaben protokolliert. Die DSGVO-konforme Zeiterfassung im Homeoffice bedeutet: ausschließlich arbeitszeitbezogene Daten erfassen, transparent kommunizieren und sicher speichern.

So funktioniert rechtssichere Zeiterfassung im Homeoffice

Die Lösung liegt in digitaler, geräteunabhängiger Zeiterfassung. Moderne Apps ermöglichen es Mitarbeitern, per Browser, Smartphone-App oder Desktop-Client ihre Arbeitszeiten zu erfassen – transparent, manipulationssicher und DSGVO-konform.

Diese Funktionen sollte eine Homeoffice-Zeiterfassung haben

  • Browser-basiert oder App – kein separates Hardware-Terminal nötig
  • Einfaches Ein-/Ausstempeln mit einem Klick oder Tap
  • Automatische Pausenverwaltung
  • Überstundenberechnung in Echtzeit
  • Urlaubsantrag und -genehmigung digital im selben Tool
  • Auswertungen und Berichte auf Knopfdruck
  • DSGVO-konforme Datenspeicherung auf deutschen Servern

Für kleine und mittlere Unternehmen ist es besonders wichtig, dass die Lösung einfach zu bedienen ist und keine aufwendige IT-Infrastruktur erfordert. Welche Lösung für dein Unternehmen passt, erklären wir auch im Artikel zur Zeiterfassung App für kleine Unternehmen.

Homeoffice + Urlaubsverwaltung: Alles in einem Tool

Ein unterschätzter Vorteil digitaler Zeiterfassung: Sie lässt sich nahtlos mit der Urlaubsverwaltung verbinden. Wer ein System für Zeiterfassung nutzt, sollte auch Urlaubsanträge, Krankmeldungen und Abwesenheiten darüber verwalten – das spart doppelten Aufwand und vermeidet Fehler.

Digital Planner bietet genau diese Kombination: Zeiterfassung und Urlaubsplaner in einer App. Mitarbeiter können per Smartphone einstempeln, Urlaub beantragen und ihre Überstunden einsehen – alles in einer einzigen Oberfläche. Wie das für Teams funktioniert, erklären wir im Beitrag zum digitalen Urlaubsplaner im Team.

Fristen und Bußgelder 2026: Was droht bei Verstößen?

Das Arbeitszeitgesetz 2026 sieht gestaffelte Übergangsfristen vor:

UnternehmensgrößePflichtbeginn
Ab 250 MitarbeiterBereits jetzt verpflichtend
50–249 Mitarbeiter2026
10–49 Mitarbeiter2028
Unter 10 Mitarbeiter2030

Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 30.000 Euro. Wichtig: Die Beweislast liegt beim Arbeitgeber – wer keine Zeiterfassung vorweisen kann, hat im Streitfall das Nachsehen.

Digital Planner: Zeiterfassung im Homeoffice – so einfach geht’s

Mit der Digital Planner App ist Zeiterfassung im Homeoffice kein Hexenwerk. Mitarbeiter stempeln per Browser oder mobiler App ein – ohne Installation, ohne Hardware, ohne IT-Aufwand. Arbeitgeber sehen in Echtzeit, wer arbeitet, wie lange und ob Überstunden entstehen.

In 3 Schritten zur rechtssicheren Homeoffice-Zeiterfassung

  1. Kostenlos registrieren auf digital-planner.app
  2. Mitarbeiter einladen – per E-Mail, in wenigen Sekunden
  3. Sofort loslegen – einstempeln, Zeiten sehen, Berichte exportieren

Keine langen Einführungsprojekte, keine Schulungen, keine Verträge mit Mindestlaufzeit. Einfach testen und überzeugen lassen.

Fazit: Zeiterfassung im Homeoffice ist Pflicht – und einfacher als gedacht

Die Arbeitszeiterfassung im Homeoffice ist keine Kür, sondern gesetzliche Pflicht – und das ab 2026 verbindlich für immer mehr Unternehmen. Wer jetzt auf eine digitale Lösung setzt, erfüllt nicht nur die gesetzlichen Anforderungen, sondern profitiert auch von weniger Verwaltungsaufwand, mehr Transparenz und zufriedeneren Mitarbeitern.

Digital Planner macht genau das möglich: Zeiterfassung und Urlaubsverwaltung aus einer Hand, für Unternehmen jeder Größe – rechtssicher, DSGVO-konform und kinderleicht zu bedienen.